STI

Syphilis

Kurz zusammengefasst

  • Syphilis ist eine sexuell übertragbare Infektion (STI), die durch das Bakterium Treponema pallidum verursacht wird.
  • Die ersten Symptome sind häufig ein schmerzloses Geschwür oder eine kleine Wunde an der Stelle, an der die Infektion übertragen wurde.
  • Ohne Behandlung kann sich die Syphilis weiterentwickeln und später Beschwerden an der Haut, den Organen, den Nerven und dem Nervensystem verursachen.
  • Nicht jeder bemerkt eine Infektion sofort, sodass die Krankheit unbemerkt weitergegeben werden kann.
  • Ein Bluttest kann nachweisen, ob Sie mit Syphilis infiziert sind – auch wenn keine Beschwerden bestehen.
  • Nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr oder wenn bei einem Sexualpartner Syphilis festgestellt wurde, ist eine Testung sinnvoll.
  • Je früher Syphilis erkannt wird, desto einfacher ist die Behandlung und desto geringer ist das Risiko von Komplikationen.
  • Syphilis lässt sich in den meisten Fällen gut behandeln, wenn die Infektion rechtzeitig diagnostiziert wird.

Was ist Syphilis?

Syphilis ist eine sexuell übertragbare Infektion, die durch Bakterien verursacht wird. Sie kann verschiedene Organe im Körper betreffen. Die Krankheit verläuft oft in mehreren Phasen und kann ohne Behandlung schwerwiegende Folgen haben.

Wie steckt man sich mit Syphilis an?

Syphilis wird hauptsächlich durch ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen. Das bedeutet, dass das Risiko bei vaginalem, analem oder oralem Sex ohne Kondom besteht. Die Bakterien gelangen meist durch kleine Verletzungen in der Haut oder Schleimhaut in den Körper. Schwangere Frauen können Syphilis auch an ihr ungeborenes Kind weitergeben.

Welche Symptome verursacht Syphilis?

Syphilis kann sehr unterschiedliche Symptome verursachen. Im frühen Stadium entsteht oft ein schmerzloses Geschwür an der Stelle, wo die Bakterien eingedrungen sind. Später können Hautausschlag, Fieber, geschwollene Lymphknoten oder Halsschmerzen auftreten. Ohne Behandlung kann Syphilis auch Organe wie Herz, Gehirn oder Nerven schädigen.

Wie wird Syphilis diagnostiziert?

Syphilis wird durch einen Bluttest festgestellt. In manchen Fällen nimmt der Arzt zusätzlich eine Probe von einer Wunde oder einem Geschwür. Die Ergebnisse zeigen, ob eine Infektion vorliegt oder schon länger zurückliegt.

Wie wird Syphilis behandelt?

Syphilis kann mit Antibiotika behandelt werden, meistens mit Penicillin. Die Behandlung ist in der Regel sehr wirksam. Es ist wichtig, die Medikamente genau nach Anweisung einzunehmen und die Behandlung zu beenden, auch wenn die Symptome schon verschwunden sind.

Wie kann man einer Infektion mit Syphilis vorbeugen?

Der beste Schutz vor Syphilis ist Safer Sex, also die Verwendung von Kondomen beim Geschlechtsverkehr. Es ist auch sinnvoll, sich regelmäßig testen zu lassen, besonders wenn man wechselnde Sexualpartner hat. Schwangere Frauen sollten sich frühzeitig testen lassen, um das Kind zu schützen.

Ist Syphilis gefährlich?

Ja, Syphilis kann gefährlich werden, wenn sie nicht behandelt wird. Die Infektion kann schwere Schäden an Organen verursachen und sogar lebensbedrohlich sein. Mit einer rechtzeitigen Behandlung ist Syphilis jedoch gut heilbar.

Kann man Syphilis haben, ohne Symptome zu bemerken?

Ja, das ist möglich. Viele Menschen merken zunächst nichts von der Infektion, weil die ersten Symptome mild sein können oder von selbst verschwinden. Trotzdem bleibt die Krankheit im Körper und kann weitergegeben werden.

Kann Syphilis von selbst verschwinden?

Die ersten Symptome von Syphilis, wie das Geschwür, können von selbst verschwinden. Das bedeutet aber nicht, dass die Krankheit geheilt ist. Die Bakterien bleiben im Körper und können später schwerwiegende Probleme verursachen.

Was passiert, wenn Syphilis nicht behandelt wird?

Ohne Behandlung schreitet Syphilis weiter fort. Die Infektion kann nach Jahren das Herz, das Gehirn, die Nerven und andere Organe schädigen. Das kann zu schweren Krankheiten, Behinderungen oder sogar zum Tod führen. Deshalb ist eine Behandlung sehr wichtig.

Dieser Text dient ausschließlich der Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Sollten Ihre Beschwerden anhalten oder machen Sie sich Sorgen um Ihre Gesundheit, wenden Sie sich bitte immer an Ihren Hausarzt oder Ihre Hausärztin.

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